Fortbildung „Traumatisierten Menschen begegnen“


Am 12.03.2020 lädt das Soziokulturelle Zentrum ZORA e.V. und die Servicestelle IQ “Interkulturelle Beratung und Trainings” zur Fortbildung „Traumatisierten Personen begegnen – wertschätzend und sensibel beraten“ ein. Sie richtet sich an alle Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten zu tun haben.

Im Gespräch mit Kundinnen und Kunden, im eigenen Team oder in der Beratung – wir begegnen immer wieder Menschen, die traumatisierende Erfahrungen mitbringen. Wie gehen wir professionell mit dieser Herausforderung um?
Sie erfahren in dieser Veranstaltung, wie Sie traumasensible Kommunikation gestalten können. Wir erkunden gemeinsam, was ein Trauma ausmachen kann und wie es erkennbar wird. Dazu geben wir Einblicke in aktuelle Erkenntnisse aus der psychodynamisch-systemischen Traumatherapie. Aus ihnen leitet sich ab, wie auch in nicht-therapeutischen Settings eine hilfreiche und wertschätzende Beziehung zu Menschen gestaltet werden kann, die Belastendes erlebt haben.
Das Erkennen traumaverstärkender (Sprach-)Handlungen hilft, Mikroagressionen zu vermeiden. Auch Selbstfürsorge ist ein Thema. Wir beleuchten, wie Sie in (Beratungs-)Gesprächen eigene Grenzen wahren können und der Entstehung von sekundärem traumatischem Stress vorbeugen. Trauma braucht Einfühlungsvermögen: Gemeinsam erarbeiten wir Aspekte für den sensiblen Umgang mit Erschütterungen.

Die Fortbildung wird von Dr. Anna Maria Theren von der Servicestelle IQ „Interkulturelle Beratung und Trainings“ und Leah Carola Czollek, Gründerin des Instituts „Social Justice und Diversity“ in Berlin, durchgeführt.

Bitte beachten Sie: die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt.
Anmeldungen bis 01.03.2020 unter verwaltung@zora.de

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